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Landtagskandidatin Kirsten Stich: „Gleiche Bildungschancen für alle“

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sagen immer, Kinder seien die Zukunft. Das ist mit Sicherheit richtig. Ich frage mich bloß: Warum behandeln wir sie dann nicht so?

Beispiel: Sozialer Aufstieg. Dieser ist in Deutschland schwieriger als in anderen Länder Europas. Sieben von zehn Akademikerkindern fangen ein Studium an, nur zwei von zehn Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien machen dies. Zählt man die Uni-Abschlüsse, sehen die Zahlen noch schlechter aus.

Warum ist das so? Und: Muss das so sein? Ich bin Sozialarbeiterin, und ich sehe die Schicksale von Kindern und Heranwachsenden jeden Tag bei meiner Arbeit an einer Hauptschule in Hagen. Daher bin ich der festen Überzeugung, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben müssen. Egal, welche Herkunft sie haben. Und genau das ist zurzeit nicht der Fall.

Seit 1984 bin ich Mitglied der SPD, habe beim Jugendamt in Ennepetal gearbeitet, Projekte für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger geleitet und mich politisch für die Bürgerinnen und Bürger in Wetter an der Ruhr engagiert.

Schulpolitik aus Arbeitnehmersicht ist mir dabei ein ganz persönliches, wichtiges Anliegen. Nur in einer solidarischen und gerechten Gesellschaft können wir alle in Freiheit und Wohlstand leben. Das sind die Grundwerte unserer SPD, und diese möchte ich nun im Landtag vertreten.

Seit 2009 bin ich stellvertretende Bürgermeisterin von Wetter, und seit Anfang 2020 bin ich auch Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Wetter. Die Arbeit in den politischen Gremien ist die ideale Ergänzung meiner Tätigkeit als Sozialarbeiterin.

Offenes, direktes Wort

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein offenes, direktes Wort schätze – wie viele Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis und im Ruhrgebiet. Es hilft nichts, um den heißen Brei oder um die drängenden Probleme herumzudiskutieren. Es gilt, die Ärmel hochzukrempeln und die Dinge anzupacken!

Mein Beruf zeigt mir täglich, wie dringend Kinder und Heranwachsende Unterstützung brauchen, gerade nach der Pandemie. Das fängt ja schon damit an, dass vielen meiner Hauptschüler in Hagen schlicht zu Hause die Drucker fehlen, um Arbeitsblätter auszudrucken. Da kann NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) so viele digitale Endgeräte anschaffen, wie sie möchte. Die Realität in den Familien sieht oft anders aus, als die große Politik es plant.

Das möchte ich ändern. Als Landtagsabgeordnete möchte ich mich unter anderem für die folgenden Vorhaben einsetzen:

  • Ausbau von Ganztagsschulen zu Familienzentren
  • Einrichtung von Familienbüros in NRW
  • Gebühren für Kita und OGS abschaffen
  • gesundes Mittagessen an den Schulen, möglichst auch kostenlos

Schon einmal haben wir in Deutschland mit einer Bildungsoffensive den Weg in die Zukunft eingeschlagen. Nichts hält uns davon ab, es wieder zu tun. Eine neue Bildungsoffensive gehört einfach zum sozialen Neustart in unserem Land dazu.

Packen wir es gemeinsam an!

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Herausgeberin

Kirsten Stich (v.i.S.d.P), Vorsitzende der SPD Wetter (Ruhr), Königstr. 69a, 58300 Wetter (Ruhr)