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Im Dialog: Pflege und Gesundheit

In dieser Woche haben wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ gemeinsam über die Zukunft der Pflege diskutiert. Die Veranstaltung war gut besucht: Vertreterinnen und Vertreter von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten, pflegende Angehörige sowie viele weitere Interessierte waren dabei.

Dabei wurde eines besonders deutlich: Die Unsicherheit mit Blick auf die Zukunft ist groß. Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst, während die Zahl der Pflegekräfte zwar ebenfalls steigt, aber nicht in dem Maße, wie der Bedarf zunimmt.

Gleichzeitig findet Pflege vor allem zu Hause statt. Rund 86 Prozent der Pflegebedürftigen werden in der eigenen Häuslichkeit versorgt, vielfach durch Angehörige. Tendenz steigend. Genau deshalb müssen wir nicht nur die stationäre Pflege stärken, sondern insbesondere auch die häusliche Pflege und diejenigen unterstützen, die täglich Verantwortung für ihre Angehörigen übernehmen.

Es braucht bessere Rahmenbedingungen, verlässliche Unterstützung und Entlastung, für Pflegebedürftige, Angehörige und professionelle Pflegekräfte.

Auch die zunehmende Stärke der AfD und ihre Vorstellungen zur Pflege wurden breit diskutiert. Für viele Teilnehmende stellte sich dabei die Frage, was die aktuellen politischen Veränderungen für die Sicherheit und Verlässlichkeit unseres Pflegesystems bedeuten würden. Dabei kamen wir zu dem Ergebnis, dass die Zukunft im Pflegebereich alles andere als rosig sein wird, sollte die AfD sich noch weiter so durchsetzen.  

Unser Fazit: Pflege braucht jetzt Lösungen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen,  zu Hause genauso wie in den Einrichtungen.

Danke an meinen Kollegen Thorsten Klute, der als Fachmann und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landesfraktion bei dieser Veranstaltung an meiner Seite stand. Herzlichen Dank auch an alle, die ihre Erfahrungen, Fragen und Perspektiven eingebracht haben. Der Austausch hat gezeigt, wie wichtig es ist, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Fotos: Bernd Henkel

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